Cronuts – schnell, einfach und direkt im 7ten Cronuthimmel

Da der Cronut Hype schon eine ganze Weile existiert,  fasse ich Euch noch einmal kurz zusammen was diese
Goldstücke genaus sind bzw. woher sie überhaupt kommen. Ein New Yorker Bäcker namens Dominique Ansel
formt Donuts aus einem supergeheimen Spezial-Croissantteig, frittiert sie, füllt Buttercreme hinein, verkauft sie
in seiner Bäckerei an total verzückte New Yorker und die Cupcakes sind Geschichte. Ein Cronut ist also im
Prinzip ein Hybrid aus Croissant und Donut. Und was für einer!
Jetzt stehen wir hier natürlich nur vor einem Problem. Bei uns gibt es dieses Trend Gebäck soweit ich weiß nicht
zu kaufen (zumindestens nicht ansatzweise in meiner Nähe) was also heißt – selbst machen!

Also habe ich mal nach einem Rezept gestöbert und bin zum Glück nach einigem suchen auf diese – sagen wir
mal Schummelversion – bei Vera von Nicestthings gestoßen. Denn bei allen „richtigen“ Rezepten – wirklich bei
allen – hieß es erstmal: Am besten 4 Tage frei nehmen… Tag 1: Vorteig ansetzen, 14-16 Stunden ruhen lassen.
Tag 2: Butterplatten herstellen, Teig drauflegen, ausrollen, falten, kühlen (das Ganze nennt man auch Tourieren)
und das alles gefühlte 742mal. Tag 3: Donuts ausstechen, wieder im Kühlschrank reifen lassen. Tag 4: Teig
akklimatisieren, frittieren, Buttercreme herstellen, in die Cronuts spritzen, Glasur herstellen, auf die Cronuts
spritzen. Und schon sind die Cronuts fertig! Total einfach! Also wirklich, da hat Vera schon recht, wir haben doch
schließlich auch noch anderes zu tun.. auch wenn ich mich gerne höchst komplizierten und aufwendigen
Backangelegenheiten stelle, das dauert mir dann doch einfach mal zu lange. Deswegen benutzen wir Heute
mal eine Abkürzung.

Und wie Vera schon unglaublich passend festgestellt hat „alle Verfechter einer nachhaltigen, cleanen und
hefeextraktfreien Ernährung halten sich mal bitte kurz die Augen zu“ diese Cronuts entstehen nämlich aus
fertigem gekühltem Croissantteig! Sobald Ihr diese wirklich einfach abgöttischen Teile aber probiert habt,
werdet Ihr es uns hoffentlich verzeihen können :)

Und noch eine Warnung vorweg – absolute Suchtgefahr! Jetzt aber los, schummeln wir mal ein klein bisschen :)

Rezept
Cronuts, 6 große und ein paar Kleine

  • 3 Rollen à 250g fertiger Croissantteig aus der Kühltheke (Knack&Back oder eine Billigversion)
  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • etwas Wasser
  • Frittieröl
  • Zucker
  • runde Ausstecher, ca. 8cm und 2cm Durchmesser (Gläser, Dessertringe oder was Ihr sonst so findet)

Dieses Rezept braucht ca. 1 Stunde Arbeitszeit und 1 Stunde Ruhezeit

Arbeitsfläche bemehlen, dabei eine Fläche von ca. 70 x 40 cm vorsehen – man braucht also ein bisschen Platz.
Die 3 Teigstreifen aus den Dosen entnehmen, entrollen und auf der Arbeitsfläche übereinander stapeln.
Dabei darauf achten, dass der Teig nicht an den Perforationen reißt. Jetzt hat  man einen 60cm langen und ca.
15cm breiten Stapel aus 3 aufeinanderliegenden Teigplatten.

Mit einem Nudelholz den Teigstapel in der Breite ausrollen, so dass er ca. 25cm statt 15cm breit wird. Gerne
auch ein bisschen mehr, damit man später auch wirklich 6 Cronuts ausstechen kann. Die Länge des Teigstapels
bleibt so, man bekommt also ein Rechteck von 60 x 25cm.

Den Teigstreifen mit ein wenig Wasser bepinseln. Dann zuerst das rechte, dann das linke Teigdrittel zur Mitte
klappen. Unser Rechteck ist jetzt also nur noch 20 x 25cm groß. Teigschichten aneinanderdrücken und den
Teigstapel ca. eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Teigstapel aus dem Kühlschrank holen, wieder auf die bemehlte Arbeitsfläche legen und mit den kreisförmigen
Ausstechern die Cronuts ausstechen. Dabei 3 große Kreise entlang der längeren 25cm-Seite ausstechen
(ihr erinnert euch, der große Ausstecher sollte 8 cm Durchmesser haben – 3 x 8cm = 24cm, passt). Und dann
dicht daneben nochmal eine Reihe, so dass ihr entlang der kürzeren, 20cm langen Seite 2 große Kreise ausstecht.
2 x 8cm = 16cm – passt locker. Dann noch mit dem kleinen Ausstecher bei allen 6 großen Teigkreisen Löcher in die
Mitte stechen. Teigreste könnt ihr entweder mit kleineren Ausstechern zu Mini-Cronuts verarbeiten oder sie
einfachso in die Fritteuse schmeißen.

Fritteuse auf 180 °C vorheizen (oder einen Topf mit Frittierfett vorbereiten) und die Cronuts portionsweise unter
Wenden ca. 3 Minuten frittieren, bis sie goldbraun sind. Gebt am besten immer nur 2 Cronuts auf einmal in die
Fritteuse, die Dinger explodieren förmlich.

Cronuts vorsichtig mit einer Seihkelle o.Ä. aus der Fritteuse fischen, auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen
und im noch warmen Zustand in Zucker wälzen. Ich habe statt dem Zucker später eine Glasur drüber gegeben.
Wer mag, kann natürlich noch Marmelade, Buttercreme etc. in den Cronut reinspritzen (mit einer langen,
dünnen Tortenspritze direkt in den Teig reinstechen und spritzen, ca. 4 mal).

Das klingt für Euch jetzt vielleicht auch kompliziert aber eigentlich ist es super einfach. Mit den vorgegeben
Maßen geht es nur darum, das Ihr auch soviele Cronuts wie möglich aus dem Teig bekommt :)
Zeitersparnis im Vergleich zum liebevoll handgemachten Rezept: Gefühlte 3 Tage…
Und der Geschmack: Großartig, süchtigmachend, besser als Donuts, Croissants und Berliner zusammen.
Fluffig, buttrig, zuckrig, knusprig, knirschig, karamellig und einfach nur himmlisch! Und los jetzt! schnell die
Zutaten einkaufen und loslegen. Ich bin gespannt ob Sie Euch genauso begeistern wie mich :)
Lasst es mich wissen ♥

Viel Spaß beim ausprobieren ♥

Eure Lisa

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